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PFLEGE UND SOZIALE DIENSTE: EXTREME BELASTUNGEN AM ARBEITSPLATZ

Lösungen und Konzepte bei hohem Krankenstand

Sind starken körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt und fallen deshalb häufig mehrere Wochen aus: ArbeitnehmerInnen in Pflegeberufen.

Erwerbstätige in Pflegeberufen und Sozialen Diensten sind aufgrund der dort herrschenden Arbeitsbedingungen starken seelischen und körperlichen Anforderungen ausgesetzt. Daraus ergeben sich ein bundesweit überdurchschnittlich hoher Krankenstand sowie eine zunehmende Zahl an Langzeiterkrankungen, d.h. Beschäftigte fallen häufig länger als vier Wochen aus.

Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BIBB/BAuA-2012 Erwerbstätigenbefragung 2012) hat ergeben, dass vor allem körperliche Anforderungen wie „Arbeiten im Stehen“, „Heben und Tragen schwerer Lasten“ sowie „Arbeiten in Zwangshaltung“ in der Pflege drei Mal so hoch sind wie in anderen Branchen. Arbeitnehmer in Pflegeberufen fühlen sich zunehmend überfordert, klagen über eine enorme Stresszunahme in den letzten Jahren und leiden häufiger unter Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich als Arbeitnehmer aus anderen Branchen.

Aufgrund dieser Fakten und nicht zuletzt durch die Nähe und Verbundenheit zur Orthopädischen Klinik Markgröningen und deren Pflegepersonal beschäftigt sich die ORTEMA mit entsprechenden Lösungsansätzen und stellt diese im Rahmen des 5. ORTEMA Unternehmer-Lunches betroffenen Pflegeeinrichtungen und Sozialen Diensten vor. Dabei handelt es sich unter anderem um zwei präventive Maßnahmen, die von der Deutschen Rentenversicherung bzw. den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt werden.

BETSI (BEschäftigungsfähigkeit Teilhabeorientiert SIchern)

BETSI ist ein neues ambulantes, berufsbegleitendes Präventionsprogramm der Deutschen Rentenversicherung. Arbeitnehmer, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit ein gesundheitliches Risiko vorweisen oder bereits unter Beschwerden leiden, können am BETSI Programm teilnehmen. Die Kosten für das Präventionsprogramm werden komplett von der Deutschen Rentenversicherung übernommen, der Arbeitgeber muss seine Mitarbeiter lediglich für eine dreitägige Initialphase sowie einen Auffrischungstag freistellen. Inhalte des Programms sind unter anderem eine ärztliche Eingangsuntersuchung, Seminare zu den Themen Stressbewältigung, Ernährung und Be¬wegung sowie zahlreiche aktive Bewegungsprogramme.

Prevention First

Prevention First ist ein 13-wöchiges Kursprogramm, das vor allem körperlichen Beschwerden entgegenwirkt. Das Programm wird im Medical Fitness zweimal pro Jahr angeboten und findet wöchentlich in Form des Gruppenkurses „Rücken mit Herz“ statt, der den Vorgaben des §20 SGB V entspricht und von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst wird. Zusätzlich absolvieren die Teilnehmer einmal pro Woche ein Gerätetraining im milon Zirkel und erhalten theoretisches Hintergrundwissen zu Themen wie „Funktionelles Rückentraining“ oder „Richtiges Heben und Tragen“.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Herzliche Einladung zum 5. ORTEMA Unternehmer-Lunch

Am Mittwoch, den 22. November 2017 veranstaltet ORTEMA Medical Fitness & Gesundheit für Arbeitgeber einen „Unternehmer-Lunch“, bei dem wir Ihnen unter anderem die Präventionsprogramme vorstellen wollen. 

Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und endet gegen 13:30 Uhr. Wir bitten um Anmeldung.

Ein ausführliches Programm finden Sie hier. Einen Anmeldebogen zum Ausdrucken finden Sie hier.

Bitte füllen Sie den Anmeldebogen aus und senden Sie diesen bis spätestens 15.11.2017
an uns zurück:

ORTEMA GmbH
Medical Fitness & Gesundheit
Kurt-Lindemann-Weg 10
71706 Markgröningen

Eine Anfahrtsskizze finden Sie hier.

Per Fax an: 07145 - 91-53960
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Geschäftsbereichsleiter Rehabilitation & Medical Fitness 
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