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Die Gesellschaft und der Arbeitsmarkt verändern sich stetig. Die geburtenstarken Jahrgänge sind oder gehen in den kommenden Jahren in Rente. Bedingt durch die demographische Entwicklung, also die sinkende Zahl junger Menschen, droht ein Fachkräftemangel. Umso notwendiger ist es, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst lange im Arbeitsprozess verbleiben können. Eine gute physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten gewinnt dadurch für Unternehmen immer mehr an Bedeutung.

Kümmern Sie sich um Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter– denn Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um Ihr Unternehmen!

 

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) kann dabei helfen

Ziel ist es, gesundheitliche Belastungen am Arbeitsplatz abzubauen und gesundes Verhalten zu fördern. Die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) beschäftigt sich zum Beispiel mit den Themenfeldern Bewegung, Ernährung, Stress, Suchtverhalten und Ergonomie der Arbeitsplätze. Dabei soll das eigenverantwortliche Gesundheitsverhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestärkt werden.

 

Alle haben Vorteile

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten nachhaltig ihre Gesundheit, das Unternehmen hat produktive Beschäftigte und spart Entgeltfortzahlungskosten im Krankheitsfall, denn Fehlzeiten werden nachweislich reduziert. Das Image bei Kunden und Mitarbeitern wird verbessert. Das führt zu einer besseren Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Unternehmen und stellt nach außen ein wichtiges Instrument zur Gewinnung von Fachkräften dar.

Das Ergebnis: Sie führen ein gesundes und produktives Unternehmen!

 

Worin unterscheidet sich Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) von Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM)?

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) wird oft mit Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) gleichgesetzt. Hier gibt es jedoch große Unterschiede. BGF ist ein wichtiger Baustein des BGM. Bei BGF geht es um Einzelmaßnahmen aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Psyche. So werden im Rahmen von BGF z.B. Präventionskurse aus diesen Bereichen angeboten. Auch Workshops und Gesundheitstage gehören zur BGF.

Das BGM setzt dabei eine Stufe höher an, steuert den gesamten Gesundheits-Prozess im Unternehmen und bezieht weitere Teilgebiete des Unternehmens mit ein. Dazu gehören insbesondere der Arbeits- und Gesundheitsschutz, die Suchtprävention und das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM).

 

Definition und Ziele von Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM)

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die bewusste Steuerung und Integration aller betrieblichen Prozesse mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Beschäftigten. BGM hat das Ziel, betriebliche Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse so zu entwickeln, dass die Arbeit und Organisation gesundheitsförderlich gestaltet wird und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem gesundheitsförderlichen Verhalten befähigt werden. BGM bezieht Gesundheit in das Leitbild, in die Führungskultur, in die Strukturen und in die Prozesse des Unternehmens ein. BGM analysiert die Arbeitssituation, entwickelt zielgerichtete Maßnahmen und evaluiert die Wirksamkeit der Maßnahmen. BGM betrachtet die Gesundheit der Beschäftigten als strategischen Faktor, der Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, die Kultur und das Image des Unternehmens hat. 

 

Die drei Prinzipien von Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM)

Ganzheitlichkeit: BGM umschließt Arbeits- und Gesundheitsschutz, Suchtprävention, Betriebliches Eingliederungsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung.

Partizipation: Bei BGM geht es um alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens. Deren Beteiligung ist entscheidend. Zum einen bei der Analyse von gesundheitsfördernden und gesundheitshemmenden Faktoren. Zum anderen bei der Teilnahme an gesundheitsfördernden Angeboten.

Integration: BGM befindet sich an der Schnittstelle der verschiedenen betrieblichen Fachbereiche, die gesundheitsbezogene Aufgaben haben. Durch Kooperation und Zusammenarbeit aller Fachbereiche kann mehr geleistet werden als alleine.

 

Die Vorteile im Überblick

  • Weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten
  • Erhöhte Produktivität
  • Senkung der Personal- und Betriebskosten
  • Erhöhte Arbeitszufriedenheit, Mitarbeitermotivation und Loyalität
  • Verbesserte innerbetriebliche Kommunikation und Kooperation
  • Stärkere Mitarbeiterbindung als attraktiver Arbeitgeber
  • Verbessertes Image bei Kunden

Positive Auswirkungen von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf krankheitsbedingte Fehlzeiten und Krankheitskosten können mittlerweile mit einer Vielzahl an Studien ausreichend belegt werden.

 

Der Gesetzgeber fördert Unternehmen bei der Umsetzung

Seit 2008 bleiben nach § 3 Nr. 34 EStG Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands (Primärprävention) und der Betrieblichen Gesundheitsförderung bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei. Zu diesen Leistungen gehören zum Beispiel Kurse zur Reduzierung von Bewegungsmangel oder spezielle Rückentrainingsprogramme.

Unsere Angebote zur Betrieblichen Gesundheitsförderung und zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement sind auf die aktuellen steuerrechtlichen Vorgaben abgestimmt.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Download 

>> Wie funktioniert BGM mit dem ORTEMA-Konzept
>> Interessante BGF-Maßnahmen aus der ORTEMA-Firmenpartnerschaft
>> Zahlen und Fakten – die Arbeitswelt im Wandel
>> Unser aktueller Prospekt „Betriebliches Gesundheitsmanagement“
>> Lageplan und Anfahrtsskizze

 

Gerne sind wir bei weiteren Fragen für Sie da.